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Der Blog von Alexander Plath - Management Trainer & Business Coach für die Plath & Partner AG – Berlin – Zürich - Wien

Business-Knigge: Das “Du” im Internet oder “you can say you to me”

Ein Thema zu dem ich im Bezug auf Internet und soziale Medien mit die meisten Fragen bekomme ist das “Duzen” im Internet, in Foren, in E-Mails und vor allem in sozialen Netzwerken (Social Media).

Mein Empfehlung ist im Internet, wie auch in der realen Welt, klar:

“Ich duze den, der mir das Du angeboten hat oder dem ich das Du angeboten habe (und der dies angenommen hat).”

Warum ? Weil die neuen Kommunikationsmedien wie Facebook, Xing und Co. erst ein Mal genau das sind, neue Kommunikationsmedien. Sie ändern die Art, wie wir kommunizieren, doch nicht automatisch die Art, wie wir miteinander umgehen. Für mich gibt es also kein “generelles Duzen” in Communities, Foren, Gruppen etc.

Es ist ein Teil der tradierten Umgangsformen und des Respekts (in unserer Kultur), dass sich erwachsene Menschen erst ein Mal “Siezen”.
Solange, bis mir das Du angeboten wird und ich es annehme, oder anders herum.

Nun ist es durchaus möglich und üblich, dass in Gruppen oder Foren von Anfang an die Reegel des respektvollen Du aufgestellt wird, also dass sich alle Teilnehmer duzen. Dann gebe ich mit meinem Beitritt auch die Duz-Erlaubnis. Hier würde ich es sogar als unhöflich empfinden, wenn ein Teilnehmer dann auch dem Sie besteht.

Das “ungefragte Duzen” im Internet ist klar auf der Liste der virtuellen Fettnäpchen !

Ein Du ist also dann im Sinne der Umgangsformen, wenn auf die eine oder andere Art klar kommuniziert wurde, dass das Du gewünscht ist.

An dieser Stelle sei, der Vollständigkeit halber, erwähnt, dass ich bei der E-Mail Kommunikation empfehle, dieselben “Regeln” wie bei Kommunikation per Brief walten zu lassen. Solange nicht beidseitig (z.B. durch eine Festlegung in einem Unternehmen) etwas anderes vereinbart wurde.

Das “You” im englischen ist übrigens nur dem Klang nach ein “Du”. Dem Sinn nach ist es mehr ein “Sie”, auch wenn es oft in Verbindung mit dem Vornbamen gebraucht wird.

Ergänzend bitte ich zu beachten, dass meine Empfehlungen sich vor allem auf den Umgang im Geschäftsleben beziehen und in der Tat Empfehlungen und keine Regeln sind. Eine “Regel” einem anderen aufzuzwingen, wäre ein Widerspruch in sich in Sachen Umgangsformen.

Für mich gilt:
“Im Grunde kann jeder tun und lassen, was er möchte, muss jedoch mit dem leben, was er damit bei anderen auslöst.”

Mehr zum Thema gibt’s in meinem Social Media Knigge .

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“In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.”

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