Hin und wieder höre ich von Seminarteilnehmern die Frage, ob gute Rhetorik und ein vorbereiteter erster Eindruck nicht dazu dienen, sich zu verstellen oder andere Menschen auf diese Weise gar zu täuschen.
Ich denke, dass auch noch so viel Training wenig hilft, wenn es an den „Grundlagen“ fehlt.
Auch gut trainierte Rhetorik und ein poliertes Äußeres können nicht über eine mangelnde und (beim nachfolgenden Beispiel sogar menschenverachtende) innere Einstellung hinweg täuschen:
Nehmen wir die Aussage des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zur Situation der Erdbebenopfer vor einigen Wochen: „Die vom Erdbeben Betroffenen hätten doch alles: Hilfe, Essen, Zelte – sie mögen das doch einfach als ein Camping-Wochenende betrachten.“
Ob es nun an einem mangelnden Verständnis für die Situation der Erdbebenopfer, an zu viel Arroganz oder an zu wenig Nachdenken liegt … ich vermag es nicht beurteilen.
Eines steht fest: Trainierte Rhetorik und Körpersprache und auch ein wohl vorbereiteter erster Eindruck können nur das wahre Wesen eines Menschen zum Vorschein bringen.
Auch mit den besten Techniken und (in diesem Fall) auch den bestmöglichen Beratern ist es auf Dauer nicht möglich, den wahren Charakter des Menschen zu verstecken.
Wir (die Plath & Partner AG) verstehen Rhetorik und Körpersprache als Werkzeuge, mit dem sich die guten Seiten eines Menschen besser und strahlender präsentieren lassen.
Und genau dafür finden Sie auf dieser Website zahlreiche ehrliche Methoden und Tipps.
Gute Rhetorik kann also nur dann die guten Seiten zum Ausdruck bringen, wenn diese auch vorhanden sind.
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